Biofa liefert CuraCleaner 12 NF als nicht schäumenden, alkalischen Innenreiniger für die Spritzenreinigung, das Gebinde fasst 10 l. Gekennzeichnet ist er mit dem Signalwort Gefahr, H314 warnt vor schweren Verätzungen der Haut und schweren Augenschäden.
Biofa beschreibt CuraCleaner 12 NF als Innenreiniger für die Innenreinigung der Spritze, geeignet für alle Reinigungsarten. Das Mittel löst stark alkalische und korrosive Pflanzenschutzmittel wie CURATIO sowie hartnäckige und klebrige Verkrustungen, bleibt in Lösung und braucht eine geringe Einwirkzeit. Die Innenreinigung ist im Fahrbetrieb möglich, laut Biofa ist das Mittel frei von Phosphaten, Phosphor, NTA und EDTA.
Pro Reinigung werden 2 bis 5 % CuraCleaner 12 NF eingesetzt, je nach Pflanzenschutzmittel-Aufwandmenge je Hektar. Der Tank der Pflanzenschutzspritze wird dafür mit Wasser in Höhe von 10 % seines Nennvolumens befüllt. Die Innenreinigung läuft 5 bis 10 Minuten im Spülprogramm, anschließend werden 10 Sekunden lang alle Düsen aktiviert. Auch hier gilt der Hinweis von Biofa, die Anwendung mit den zuständigen Landesbehörden abzustimmen.
Die Einstufung von CuraCleaner 12 NF stammt aus der Version vom 30.09.2024 des Sicherheitsdatenblatts. Für die Kennzeichnung sind 2-Phenoxyethanol, Kaliumhydroxid und Ethanolamin als gefahrbestimmende Stoffe angegeben, der pH-Wert liegt bei 14 (20 °C).
Kennzeichnung nach CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008
Gefahrenpiktogramm: GHS05 (Ätzwirkung)
Signalwort: Gefahr
Sicherheitshinweise:
Kühl und trocken in gut verschlossenen Gebinden aufbewahrt, ist CuraCleaner 12 NF im Originalgebinde mindestens 5 Jahre haltbar. Nach dem Sicherheitsdatenblatt gehört es in die geschlossene Originalverpackung, bei Raumtemperatur und für Unbefugte unzugänglich.
Das Sicherheitsdatenblatt nennt Kaliumhydroxid mit 5 bis unter 10 %, 2-Phenoxyethanol mit 3 bis unter 10 %, 2-(2-Butoxyethoxy)ethanol mit 2,5 bis unter 10 % und Ethanolamin mit 3 bis unter 5 %.
Nach dem Sicherheitsdatenblatt ist der Kontakt mit starken Säuren zu meiden, weil Reaktionswärme entstehen kann. Kontakt mit bestimmten Metallen wie Aluminium ist ebenfalls zu meiden, weil sich Wasserstoffgas bilden kann.
| Empfehlung | Nein |
|---|---|
| Farbe | Keine |
| Bio | Nein |
| Marke/Hersteller | Keine |