Bockshornklee ist die Reinsaat von Trigonella foenum-graecum, einer einjährigen Hülsenfrucht aus der Familie der Hülsenfrüchtler. Die empfohlene Saatstärke liegt bei 25 kg/ha, ausgesät wird ab April. Bockshornklee friert im Winter zuverlässig ab und wird vor allem im Wildacker angebaut, wo ihn Reh- und Niederwild als schmackhaften Klee schätzen. Das Saatgut kommt im 25-kg-Sack.
Bockshornklee braucht 25 kg/ha in Reinsaat, bei einem Tausendkorngewicht von 15 g. Gesät wird 1 bis 2 cm tief im Reihenabstand von 15 bis 20 cm, empfohlen wird eine Kreiseleggen-Drillmaschinen-Kombination für ein feinkrümeliges, gut abgesetztes Saatbett.
| Saatstärke Reinsaat | 25 kg/ha |
| Aussaattiefe | 1-2 cm |
| Reihenabstand | 15-20 cm |
| TKG | 15 g |
| Aussaatzeit | ab April |
| Gebinde | 25 kg |
Bockshornklee gedeiht auf lockeren, nährstoffreichen und gut drainierten Böden mit einem pH-Wert zwischen 6,4 und 7. Die Pflanze bevorzugt sonnige, warme Standorte, gilt als trockenheitstolerant und braucht eine ausreichende Versorgung mit Eisen, Molybdän und Schwefel, die Grunddüngung mit Phosphor und Kalium richtet sich nach den Ergebnissen der Bodenuntersuchung.
Bockshornklee wird 20 bis 50 cm hoch, wächst aufrecht mit geriefftem Stängel und bildet eine lange, tief eindringende Pfahlwurzel. Zwischen April und Juli erscheinen zart gelbe bis leicht bläuliche Schmetterlingsblüten, und die Kultur keimt schnell bei wenig Pflegeaufwand.
Charakteristisch ist der Kumaringeruch, der getrocknet an Heu erinnert. Wegen langsamer Jugendentwicklung ist Bockshornklee anfällig für Frühverunkrautung und sollte nur auf Flächen mit geringem Unkrautdruck stehen, außerdem besteht eine Anfälligkeit gegenüber Kleekrebs.
Bockshornklee wird im Wildacker als schmackhafter Klee eingesetzt, den Reh- und Niederwild besonders schätzen. Als Leguminose fixiert die Pflanze Stickstoff im Boden und gilt als gute Vorfrucht vor Wintergetreide.
Bei Reinsaatbeständen von Bockshornklee fehlt die Selbstverträglichkeit, deshalb sind Anbaupausen von 5 bis 6 Jahren einzuhalten.
Bockshornklee eignet sich auch zur Fütterung sowie als Gewürz- oder Medizinalpflanze.
Praxisversuche zeigen, dass sich Bockshornklee neben Weißklee sowie niedrig bleibenden Rot-, Alexandriner- und Perserkleesorten gut als Kleeuntersaat für Getreide-, Raps- und Maisflächen eignet.
Zur Futternutzung wird der Bestand geschnitten, zur Samennutzung werden die Hülsen ausgedroschen und je nach Abreifegrad nachgetrocknet.
| Empfehlung | Nein |
|---|---|
| Farbe | Keine |
| Bio | Nein |
| Brutto Gewicht (Kg.) | 26,5 |
| Marke/Hersteller | Feldsaaten Freudenberger |
| Saatmenge | 25 kg/ha |
| Saatzeit | März, April, Mai, Juni, Juli |
| Verpackung | Sack |