Bio Ölrettich (2) ZS 25 kg ist biologisch erzeugtes Reinsaatgut von Raphanus sativus für den Zwischenfruchtanbau. Die Saatstärke liegt bei 25 bis 30 kg/ha, gesät wird von Juli bis Ende August. Die Kultur ist einjährig, raschwüchsig und bildet kräftige, tiefreichende Pfahlwurzeln, die verdichtete Böden lockern.
Ölrettich wird mit einem Reihenabstand wie bei Getreide 2 bis 3 cm tief gedrillt. Die Aussaat ist von Juli bis Ende August möglich; bei früher Saat im Juli oder August entsteht mehr Biomasse, im September sinkt der Ertrag. Der Feldaufgang und das rasche Jugendwachstum schützen die Fläche vor Erosion und Verunkrautung.
| Saatstärke | 25-30 kg/ha |
| Aussaatzeit | Juli bis Ende August |
| Aussaattiefe | 2-3 cm |
| Reihenabstand | wie Getreide |
Ölrettich gehört zur Familie der Kreuzblütler, man unterscheidet zwischen nematodenresistenten und konventionellen Sorten. Bei resistenten Sorten wird mit Hilfe der Nematodenresistenz die Vermehrung nicht nur von Rübennematoden, sondern auch anderer Nematodenarten reduziert, doppel- und dreifachresistente Sorten wirken zusätzlich gegen gallenbildende Nematoden. Die Pflanze wird vor allem als Zwischenfrucht, Gründüngung, Bodenlockerungspflanze und Nematodenfalle genutzt, als Futterpflanze ist sie wegen Senfölglykosiden und später Verholzung wenig verbreitet. Der Stickstoff, den Ölrettich aus dem Boden aufnimmt, wird im Herbst in der Biomasse gespeichert und macht die Kultur zu einer wichtigen Zwischenfrucht in Wasserschutzgebieten.
Ölrettich wird je nach Sorte und Standort zwischen 40 cm und über 120 cm hoch, seine Blüten stehen in lockeren Trauben und sind meist weiß bis zart violett gefärbt. Viele speziell für den Zwischenfruchtanbau gezüchtete Sorten sind blühfaul oder spätblühend, damit sich die Kultur nicht vorzeitig aussamt. Bio Ölrettich (2) ZS 25 kg stammt von Rupp Landhandel, einem als Bio-Betrieb zertifizierten Anbieter, Kontrollstelle DE-ÖKO-003.
Je früher die Aussaat erfolgt, desto besser wirkt die nematodenreduzierende Eigenschaft.
Ölrettich lässt sich auch in Mischungen einsäen, zum Beispiel mit Phacelia, Alexandrinerklee oder Senf.
Je nach Sorte, Aussaattermin und Standort liegt der Ertrag zwischen 20 und 40 Tonnen Frischmasse pro Hektar, das entspricht etwa 3 bis 6 Tonnen Trockenmasse.
Die tiefreichenden Pfahlwurzeln lockern verdichtete Böden, das macht Ölrettich besonders für den Kartoffel- und Gemüseanbau interessant.
| Empfehlung | Nein |
|---|---|
| Farbe | Keine |
| Bio | Ja |
| Brutto Gewicht (Kg.) | 26,5 |
| Marke/Hersteller | Feldsaaten Freudenberger |
| Saatmenge | 25-30 kg/ha |
| Saatzeit | August – Anfang September |
| Verpackung | Sack |