biimore 250ml ist eine CE-Biostimulanz mit 20,0 Prozent freien Aminosäuren, das entspricht 260 Gramm je Liter, und 5,5 Prozent Gesamtstickstoff oder 71 Gramm je Liter. Das Produkt entsteht durch bakterielle Fermentation von Zuckerrohrmelasse mit Corynebacterium glutamicum und enthält keine lebenden Mikroorganismen. In Getreide nennt der Hersteller eine Gabe mit 50 Milliliter je Hektar, in Mais und Kartoffel 100 Milliliter. Die Flasche fasst 250 Milliliter.
Der Aufwand liegt je nach Kultur zwischen 50 und 200 Milliliter je Hektar und Gabe. Getreide, Raps und Leguminosen kommen mit der kleineren Menge aus, Kernobst braucht die größte Einzelgabe. Die Angaben des Herstellers:
| Getreide | 1 mal 50 ml/ha |
| Raps | 2 mal 50 ml/ha |
| Mais | 1 mal 100 ml/ha |
| Sonnenblume | 2 mal 100 ml/ha |
| Kartoffel | 1 mal 100 ml/ha |
| Zwiebel | 1 mal 100 ml/ha |
| Zuckerrübe | 2 mal 100 ml/ha |
| Leguminosen | 2 mal 50 ml/ha |
| Wurzelgemüse | 1 mal 100 ml/ha |
| Fruchtgemüse | 3 bis 5 mal 50 ml/ha |
| Kernobst | 2 mal 200 ml/ha |
| Steinobst und Beerenobst | je 2 mal 100 ml/ha |
| Weinreben | 2 mal 100 ml/ha |
| Zierpflanzen | 3 mal 50 ml/ha |
In Getreide liegt der Termin ab dem Erscheinen des Fahnenblattes bis zum Ende des Ährenschiebens, also bis zur Blüte. Im Raps sind es zwei Gaben, ab Beginn Schossen in BBCH 30 bis 32 und im Knospenstadium in BBCH 51 bis 59. Mais wird zwischen dem 4- und 12-Blattstadium behandelt, Kartoffel ab 10 bis 15 Zentimeter Wuchshöhe, Zwiebel ab 5 bis 9 Blättern und Zuckerrübe ab BBCH 39 mit den Terminen F1 und F2.
Im Gemüse- und Obstbau richtet sich der Termin nach der Entwicklung: Fruchtgemüse ab 15 Tage nach der Pflanzung im Abstand von 10 bis 15 Tagen, Kern-, Stein- und Beerenobst sowie Weinreben zwischen Fruchtansatz und Fruchtwachstum im Abstand von 15 Tagen, Zierpflanzen ab einer Woche nach der Pflanzung im Abstand von 10 bis 15 Tagen. Leguminosen erhalten eine Gabe zu BBCH 13 und eine bis zum Knospenstadium in BBCH 51 bis 55.
Die Flasche enthält eine Biostimulanz mit freien Aminosäuren und Stickstoff. Die Gehalte des Herstellers:
| Freie Aminosäuren | 20,0 % w/w, entspricht 260 g/l |
| davon Glutaminsäure | 20,0 % w/w, entspricht 260 g/l |
| Gesamtstickstoff (N) | 5,5 % w/w, entspricht 71 g/l |
| Herkunft | bakterielle Fermentation von Zuckerrohrmelasse mit Corynebacterium glutamicum |
| Lebende Mikroorganismen | nicht enthalten |
Der Hersteller führt das Produkt als CE-Biostimulanz. Ein Pflanzenschutzmittel ist es nicht, eine Pflanzenschutzwirkung darf ihm nicht zugeschrieben werden.
Die Biostimulanz ist laut Hersteller mit den meisten gängigen Pflanzenschutzmitteln und Blattdüngern mischbar. Nicht gemischt werden soll sie mit stark alkalischen Produkten und mit kupferbasierten Fungiziden. Vor dem Einsatz empfiehlt der Hersteller einen Eimer-Mischversuch mit kleinen Mengen. Behandelt wird nur abgetrocknete Blattmasse, nach der Behandlung sollen 3 bis 4 Stunden ohne Regen bleiben.
Ausgenommen sind stark alkalische Produkte und kupferbasierte Fungizide. Für unbekannte Kombinationen empfiehlt der Hersteller einen Eimer-Mischversuch mit kleinen Mengen.
| Empfehlung | Nein |
|---|---|
| Farbe | Keine |
| Bio | Nein |
| Brutto Gewicht (Kg.) | 0,250 |
| Marke/Hersteller | Keine |